München // Bayern will sein Klimaschutzgesetz stärker an die Vorgaben des Bundes anpassen. Ein aktueller Gesetzentwurf sieht vor, das bisherige Ziel der Klimaneutralität bis 2040 neu auszurichten und sich künftig am bundesweiten Zieljahr 2045 zu orientieren. Gleichzeitig soll der Freistaat weiterhin dazu beitragen, die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen und anstreben, dass die Treibhausgasemissionen je Einwohner dauerhaft unter dem Bundesdurchschnitt liegen. Nach Einschätzung der IHK Schwaben schafft die geplante Neuausrichtung mehr Planungssicherheit für Unternehmen und bringt Klimaschutz sowie Wettbewerbsfähigkeit stärker in Einklang. Die Änderungen sind Teil einer umfassenden Weiterentwicklung der bayerischen Klimapolitik, die stärker auf wirtschaftliche Realitäten und die bundesrechtlichen Rahmenbedingungen abgestimmt werden soll.
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