Ohne Gerüst geht auf der Baustelle gar nichts

Gerüstbau Neuner sichert seit 35 Jahren Baustellen ab – nicht nur im Oberallgäu

Sicherheit und Wirtschaftlichkeit für seine Kunden unter einen Hut bringen – das möchte Max Neuner jun. stets erreichen. Er führt gemeinsam mit seinem Vater Gerüstbau Neuner aus Burgberg in der zweiten Generation.

Der erste Blick im Besprechungsraum bei Gerüstbau Neuner fällt auf ein Foto mit dem eingerüsteten Grüntendenkmal.

„Das war eine unserer besonderen Baustellen.“ Maximilian Neuner jun., Gerüstbau Neuner

Die Gerüstbauteile wurden mit einem Helikopter auf den Grünten geflogen und mussten noch einige Meter getragen werden. Eine logistische Herausforderung. Und etwas Besonderes für die Mitarbeiter, durften sie doch mit der Materialbahn nach oben fahren und, wenn sie wollten, mit dem Helikopter nach unten fliegen.

Vom Ein-Mann-Betrieb zum florierenden Unternehmen

Gegründet wurde Gerüstbau Neuner 1991 durch Maximilian Neuner sen. Der gelernte Kfz-Mechaniker hatte zuvor bereits im Nebenerwerb Gerüste vermietet und aufgebaut. Anfangs lagerte er sein Arbeitsgerät am Wohnsitz der Familie in Ettensberg.

Nach einiger Zeit erfolgte der Umzug des wachsenden Unternehmens an den heutigen Standort in Burgberg. Zu Beginn musste Max Neuner sen. noch mühsam Kunden ansprechen. Heute ist der Betrieb auf ein gut gehendes Unternehmen mit inzwischen 31 Angestellten angewachsen, das pro Jahr rund 500 Projekte bearbeitet.

Die Mitarbeiter sind zum Teil seit vielen Jahren im Gerüstbauunternehmen tätig.

„Ein starkes Team mit langjährigen Mitarbeitern, die ihre Arbeit wirklich hervorragend machen!“Maximilian Neuner jun., Gerüstbau Neuner

Ein Gerüstbauer durfte bereits sein 35-jähriges Betriebsjubiläum feiern, ein Büromitarbeiter ist seit 30 Jahren dabei.

Mit Max jun. ist die zweite Generation in der Geschäftsleitung tätig. Er hat schon als Jugendlicher im väterlichen Betrieb mitgeholfen und auch wenn sein Vater nie erwartet hat, dass er den Betrieb übernimmt, ist Max jun. nach abgeschlossenem Studium in Kommunikationsdesign zurückgekommen und mit eingestiegen.

„Hier ist meine Heimat, hier ist meine Familie, hier bin ich verwurzelt. Und ich bin gerne handwerklich tätig. Ich mag es, wenn man nach getaner Arbeit ein Ergebnis sieht!“ Maximilian Neuner jun., Gerüstbau Neuner

Digitalisierung erleichtert vieles in der Planung

Die Arbeitsteilung zwischen Vater und Sohn ist klar: Der Senior ist in erster Linie auf den Baustellen, der Junior vor allem im Büro – Angebote, Projektplanung und vieles mehr. Wichtig ist ihm, technisch immer am Zahn der Zeit zu bleiben.

Teilweise ist die Planung neuer Projekte sehr zeitintensiv, vor allem wenn es nicht die „einfachen“ Gerüste für Häuser sind. Neuner nutzt inzwischen für die meisten Planungen Drohnenaufnahmen, um 3D-Modelle zu erstellen.

Auf lange Sicht ist es sein Ziel, eine Art digitalen Zwilling aller Projektgebäude zu erstellen, damit die Planung bei Folgeaufträgen erleichtert wird.

Gerüstbau Neuner in Zahlen

  • Gegründet 1991
  • 31 Mitarbeitende
  • Rund 500 Projekte pro Jahr
  • Vier Arbeitskolonnen im Einsatz
  • Einsatzgebiet: gesamtes Allgäu mit Schwerpunkt Oberallgäu und Kempten
  • Etwa 60 % Stammkunden und 40 % Privatkunden

Im gesamten Allgäu unterwegs

Das Einzugsgebiet der Burgberger Gerüstbaufirma ist das gesamte Allgäu mit Schwerpunkt im Oberallgäu und Kempten. In vier Arbeitskolonnen arbeiten die Gerüstbauer mehrere Projekte gleichzeitig ab.

Jede Kolonne arbeitet mit zwei Lkw und kleineren Fahrzeugen, weshalb bei der Mitarbeiterfindung der Lkw-Führerschein ein großes Thema ist. Etwa 60 Prozent der Aufträge kommen von Stammkunden, oftmals größere Unternehmen oder Bauträger. Rund 40 Prozent sind Privatkunden.

Neben einfachen Gerüsten für Sanierungsarbeiten bietet Gerüstbau Neuner auch mitwachsende Gerüste für Rohbauarbeiten an, auch besondere Aufträge wie die Einrüstung des Grüntendenkmals sind immer wieder dabei. Gerade bei kleineren Baustellen ist Gerüstbau Neuner sehr flexibel.

Durch die gute Personallage schafft es das Unternehmen, mehrere Baustellen gleichzeitig abzudecken. Mit ein wenig Glück bekommen Besitzer von Einfamilienhäusern diese mit einer Woche Vorlaufzeit eingerüstet.

Sicherheit steht an erster Stelle

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Der Beruf Gerüstbauer ist relativ jung. Bis vor nicht allzu langer Zeit hatten Handwerker wie Maler oder Maurer ihre eigenen Gerüste. Dann begannen Leute wie Max sen., sich selbständig zu machen. Heute ist für die Ausbildung ein Meisterbrief nötig.

„Ohne Gerüst läuft auf der Baustelle nichts.“ Maximilian Neuner jun., Gerüstbau Neuner

Schließlich tun Gerüstbauer alles, damit die Arbeit für die Handwerker möglichst sicher wird. Seit einigen Jahren ist beim Gerüstbau das „voreilende Geländer“ vorgeschrieben – ein Geländer wird schon von unten montiert, bevor es ins nächsthöhere Stockwerk geht. Dadurch wird auch die Arbeit für die Gerüstbauer sicherer.

Kurz zusammengefasst

Gerüstbau Neuner aus Burgberg steht seit 1991 für sichere, zuverlässige und wirtschaftliche Gerüstlösungen im gesamten Allgäu. Mit moderner Planung, einem starken Team und inzwischen zwei Generationen in der Geschäftsleitung blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft.

Mehr zum Unternehmen:
Zum Firmenprofil von Neuner Gerüstbau GmbH

Nützliche Links

Autor: Eva Veit

Bildnachweis: Neuner Gerüstbau GmbH


FAQ zu Gerüstbau Neuner

Seit wann gibt es Gerüstbau Neuner?

Das Unternehmen wurde 1991 von Maximilian Neuner sen. gegründet.

Wie viele Projekte betreut das Unternehmen jährlich?

Gerüstbau Neuner bearbeitet rund 500 Projekte pro Jahr.

Wo ist das Unternehmen tätig?

Im gesamten Allgäu mit Schwerpunkt Oberallgäu und Kempten.

Welche Gerüstlösungen werden angeboten?

Von klassischen Fassadengerüsten über Rohbaugerüste bis hin zu Sonderlösungen für besondere Projekte.

Welche Rolle spielt Digitalisierung?

Drohnenaufnahmen und 3D-Modelle unterstützen bereits heute die Projektplanung und sollen künftig durch digitale Zwillinge erweitert werden.

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