Gute Führung: Was erfolgreiche Führungskräfte anders machen

Gallup zeigt, was gute Führung ausmacht: klare Erwartungen, Wertschätzung, Feedback und Entwicklung stärken Mitarbeiterbindung und Unternehmenserfolg.

Was unterscheidet eine gute Führungskraft von einer schlechten?

Ist es Charisma? Durchsetzungsvermögen? Fachwissen? Oder die Fähigkeit, auch unter Druck immer souverän aufzutreten?

Der Gallup Engagement Index Deutschland 2025 setzt einen anderen Schwerpunkt. Gute Führung zeigt sich demnach vor allem darin, ob Führungskräfte die emotionalen Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden am Arbeitsplatz konsequent erfüllen.

Das klingt zunächst abstrakt. Tatsächlich steckt dahinter jedoch eine Reihe sehr konkreter Verhaltensweisen: Gute Führungskräfte schaffen Klarheit, geben Orientierung, hören zu, fördern Stärken, ermöglichen Entwicklung und zeigen Wertschätzung.

Für Unternehmen im Allgäu ist das besonders relevant. Denn gerade wenn Fachkräfte schwer zu gewinnen sind, reicht es nicht aus, neue Mitarbeiter erfolgreich zu rekrutieren. Entscheidend ist auch, ob Sie ihnen einen Arbeitsplatz bieten, an dem sie langfristig engagiert bleiben und ihre Fähigkeiten einbringen können.

Gute Führung ist deshalb kein persönliches Talent einzelner Vorgesetzter. Sie ist eine Kompetenz, die Unternehmen gezielt entwickeln können.

Gute Führung beginnt mit Klarheit

Ein häufiger Fehler in der Mitarbeiterführung: Führungskräfte gehen davon aus, dass ihre Mitarbeiter schon wissen, was von ihnen erwartet wird.

Das ist jedoch keineswegs selbstverständlich.

Welche Aufgaben haben Priorität? Was soll bis wann erreicht werden? Welche Entscheidungen darf ein Mitarbeiter selbst treffen? Wofür trägt er Verantwortung? Und woran lässt sich überhaupt erkennen, ob eine Aufgabe erfolgreich erledigt wurde?

Gute Führungskräfte schaffen hier Klarheit.

Sie klären Erwartungen, definieren gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden erreichbare Ziele, setzen Prioritäten und grenzen Verantwortlichkeiten ab. Dadurch entsteht Orientierung.

Gerade in Unternehmen mit schnellen Abläufen, mehreren Projekten oder wechselnden Anforderungen ist diese Klarheit entscheidend.

Ein einfaches Beispiel aus dem Unternehmensalltag

Ein Geschäftsführer sagt zu einem Mitarbeiter:

„Kümmern Sie sich bitte um das Projekt und schauen Sie, dass es vorangeht.“

Das klingt zunächst eindeutig. Tatsächlich bleiben viele Fragen offen.

Was bedeutet „vorangehen“? Welche Aufgaben haben Vorrang? Welche Entscheidungen darf der Mitarbeiter selbst treffen? Wann soll ein Zwischenstand erfolgen? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung?

Eine gute Führungskraft würde diese Punkte konkreter besprechen.

Je klarer der Rahmen, desto größer kann der Handlungsspielraum innerhalb dieses Rahmens werden.

Das ist ein wichtiger Unterschied: Gute Führung bedeutet nicht, jeden Arbeitsschritt vorzugeben. Sie bedeutet vielmehr, Ziele und Verantwortlichkeiten klar zu machen und anschließend Vertrauen zu ermöglichen.

Gute Führung sorgt für die richtigen Arbeitsbedingungen

Mitarbeiter können nur dann effektiv und effizient arbeiten, wenn die notwendigen Voraussetzungen vorhanden sind.

Auch das gehört laut Gallup zu den Aufgaben guter Führungskräfte.

Dazu zählen beispielsweise:

  • die notwendigen Informationen,
  • passende Arbeitsmittel,
  • realistische Prioritäten,
  • klare Prozesse,
  • ausreichende Zeit,
  • erreichbare Ansprechpartner,
  • funktionierende Schnittstellen zu anderen Abteilungen.

Für Führungskräfte bedeutet das: Wenn ein Mitarbeiter seine Aufgabe wiederholt nicht erfolgreich erledigen kann, sollten Sie nicht automatisch zuerst dessen Leistung hinterfragen.

Fragen Sie sich stattdessen:

Hat der Mitarbeiter überhaupt alles, was er für eine gute Leistung benötigt?

Vielleicht fehlen Informationen oder die Zuständigkeiten unklar. Vielleicht wartet der Mitarbeiter regelmäßig auf Entscheidungen aus einer anderen Abteilung.

Gute Führung sucht deshalb nicht nur nach dem Fehler beim Mitarbeiter. Sie betrachtet auch das System, in dem dieser Mitarbeiter arbeitet.

Stärken erkennen statt Schwächen verwalten

Jeder Mitarbeiter bringt andere Fähigkeiten mit.

Die eine Person arbeitet besonders strukturiert, die andere ist stark im Kundenkontakt. Ein Mitarbeiter denkt analytisch, eine Kollegin entwickelt besonders schnell kreative Lösungen. Wieder andere sind hervorragend darin, Teams zusammenzubringen.

Gute Führungskräfte erkennen solche Stärken und setzen Mitarbeiter möglichst dort ein, wo sie ihre Fähigkeiten besonders gut nutzen können.

Das klingt selbstverständlich. In der Praxis werden Mitarbeiter allerdings häufig vor allem anhand ihrer Stellenbeschreibung eingesetzt.

Dabei kann es sich lohnen, genauer hinzusehen.

Fragen Sie nicht nur: „Was muss diese Person erledigen?“

Fragen Sie zusätzlich:

  • Was kann diese Person besonders gut?
  • Welche Aufgaben machen ihr besonders viel Freude?
  • Wo erzielt sie überdurchschnittliche Ergebnisse?
  • Welche Verantwortung könnte sie zusätzlich übernehmen?
  • Welche Fähigkeiten werden bisher noch nicht genutzt?

Für Arbeitgeber entsteht daraus ein doppelter Vorteil.

Mitarbeiter können ihre Stärken besser einbringen. Gleichzeitig nutzt das Unternehmen vorhandene Kompetenzen effektiver.

Gerade angesichts des Fachkräftemangels wird dieser Punkt wichtiger. Wenn neue Fachkräfte nur schwer zu finden sind, sollten Unternehmen besonders genau darauf schauen, welches Potenzial bereits im eigenen Team vorhanden ist.

Weiterentwicklung gehört zur Führungsaufgabe

Gute Führung bedeutet außerdem, Mitarbeiter nicht auf dem aktuellen Stand stehen zu lassen.

Fachliche Weiterentwicklung kann durch Seminare, Schulungen oder Weiterbildungen erfolgen. Sie kann aber genauso durch neue Aufgaben, Projektverantwortung, Mentoring oder den Austausch mit erfahrenen Kollegen entstehen.

Auch die persönliche Entwicklung sollte berücksichtigt werden.

Vielleicht möchte ein Mitarbeiter perspektivisch Führungsverantwortung übernehmen. Eine andere Mitarbeiterin möchte sich stärker auf ein Fachgebiet spezialisieren.

Gute Führungskräfte erkennen solche Ambitionen und überlegen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern, welche nächsten Schritte realistisch sind.

Dabei muss nicht jede Entwicklung automatisch eine Beförderung bedeuten.

Entwicklung bedeutet auch, neue Fähigkeiten aufzubauen, mehr Verantwortung zu übernehmen oder Aufgaben stärker an den eigenen Stärken auszurichten.

Mitarbeiter fragen – und tatsächlich zuhören

Ein weiterer entscheidender Unterschied zwischen guter und schlechter Führung liegt im Umgang mit der Meinung der Mitarbeiter.

Gute Führungskräfte fragen ihre Mitarbeiter nach ihrer Meinung und hören ihnen zu.

Das bedeutet allerdings mehr, als gelegentlich in einer Teamsitzung zu fragen:

„Hat jemand noch Anmerkungen?“

Wenn anschließend niemand etwas sagt, ist das Gespräch nicht automatisch beendet.

Mitarbeiter äußern ihre Meinung vor allem dann offen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Perspektive erwünscht ist und ernst genommen wird.

Führungskräfte können deshalb gezielter fragen:

„Was funktioniert in diesem Prozess aus Ihrer Sicht nicht gut?“

Oder:

„Was würden Sie verändern, wenn Sie diesen Ablauf selbst gestalten könnten?“

Noch wichtiger ist die Reaktion auf die Antwort.

Wenn Mitarbeiter wiederholt Vorschläge machen, die anschließend ignoriert werden, entsteht schnell Frustration. Gute Führung bedeutet deshalb auch, transparent zu erklären, warum eine Idee umgesetzt wird – oder warum sie nicht umgesetzt werden kann.

Hinter der Arbeitskraft steht ein Mensch

Ein Mitarbeiter ist nicht nur eine Funktion im Organigramm.

Auch das gehört zu guter Führung.

Führungskräfte sollten den Menschen hinter der Arbeitskraft sehen und Interesse daran zeigen, wie es ihren Mitarbeitern tatsächlich geht.

Das bedeutet nicht, dass Führungskräfte private Probleme lösen oder eine Freundschaft mit ihren Mitarbeitern aufbauen müssen.

Es geht vielmehr um Aufmerksamkeit und Respekt.

Wie ist die aktuelle Belastung? Gibt es Veränderungen im Arbeitsalltag? Benötigt jemand Unterstützung? Hat sich die Leistung verändert? Gibt es Konflikte im Team?

Gerade in kleineren und mittelständischen Unternehmen im Allgäu können persönliche Beziehungen ein großer Vorteil sein.

Allerdings sollte Nähe nicht mit fehlender Professionalität verwechselt werden.

Eine gute Führungskraft kann menschlich nahbar und gleichzeitig klar in ihren Erwartungen sein.

Wertschätzung ist mehr als ein Lob

Mitarbeiter möchten wissen, dass ihre Leistung wahrgenommen wird.

Gute Führungskräfte zeigen deshalb Wertschätzung.

Dabei muss es nicht immer das große Lob vor dem gesamten Team sein. Häufig wirkt ein konkretes Feedback im richtigen Moment stärker.

Statt:

„Gut gemacht.“

kann eine Führungskraft beispielsweise sagen:

„Sie haben das Problem beim Kunden schnell erkannt und direkt eine Lösung organisiert. Dadurch konnten wir den Auftrag ohne Verzögerung abschließen.“

Das Feedback ist konkret. Der Mitarbeiter weiß, was genau gut war und welchen Beitrag seine Leistung geleistet hat.

Ebenso wichtig ist konstruktive Rückmeldung, wenn etwas nicht funktioniert.

Gute Führung bedeutet nicht, Kritik zu vermeiden. Sie bedeutet, Kritik sachlich, nachvollziehbar und lösungsorientiert zu formulieren.

Regelmäßiges Feedback statt Jahresgespräch

Einmal im Jahr ein ausführliches Mitarbeitergespräch zu führen, reicht für eine moderne Führungskultur häufig nicht aus.

Gute Führung entsteht im Alltag.

Kurze Gespräche können bereits viel bewirken:

  • Was läuft aktuell gut?
  • Wo gibt es Schwierigkeiten?
  • Welche Priorität hat sich verändert?
  • Wo benötigen Sie Unterstützung?
  • Was möchten Sie als Nächstes erreichen?

Solche Gespräche müssen nicht jedes Mal eine Stunde dauern.

Entscheidend ist die Regelmäßigkeit.

Mitarbeiter sollten nicht monatelang im Unklaren darüber bleiben, wie ihre Leistung wahrgenommen wird.

Für Führungskräfte bedeutet das zugleich: Feedback sollte nicht erst dann stattfinden, wenn ein Problem eskaliert.

Den Sinn der Arbeit vermitteln

Ein weiterer wichtiger Punkt des Gallup-Ansatzes ist die Verbindung zwischen der eigenen Tätigkeit und den Zielen des Unternehmens.

Mitarbeiter sollten nicht nur wissen, was sie tun sollen.

Sie sollten möglichst auch verstehen, warum ihre Arbeit wichtig ist.

Ein Mitarbeiter in der Produktion stellt nicht einfach ein Bauteil her. Sein Beitrag kann beispielsweise dafür sorgen, dass ein Kunde seine Maschine pünktlich erhält.

Eine Mitarbeiterin im Kundenservice beantwortet nicht nur E-Mails. Sie trägt dazu bei, dass Kunden dem Unternehmen auch bei Problemen vertrauen.

Ein Mitarbeiter in der Verwaltung bearbeitet nicht einfach Rechnungen. Seine Arbeit sorgt dafür, dass Abläufe funktionieren und das Unternehmen wirtschaftlich handlungsfähig bleibt.

Diese Zusammenhänge sichtbar zu machen, schafft Sinn.

Und Sinn kann wiederum die emotionale Bindung an den Arbeitgeber stärken.

Vertrauen statt Mikromanagement

Gute Führungskräfte geben Orientierung – aber sie kontrollieren nicht jeden einzelnen Arbeitsschritt.

Das ist insbesondere für qualifizierte Fachkräfte wichtig.

Wenn Mitarbeiter ständig nachfragen müssen, Entscheidungen mehrfach genehmigen lassen und jeden Schritt dokumentieren müssen, obwohl dafür keine Notwendigkeit besteht, entsteht schnell Frustration.

Gute Führung definiert daher einen klaren Rahmen und lässt innerhalb dieses Rahmens Handlungsspielraum.

Das erfordert Vertrauen.

Für Führungskräfte kann das durchaus eine Herausforderung sein. Wer bisher stark über Kontrolle geführt hat, muss lernen, Verantwortung abzugeben.

Doch genau darin liegt eine wichtige Führungsaufgabe:

Sie müssen nicht jede Aufgabe selbst kontrollieren. Sie müssen dafür sorgen, dass Ihre Mitarbeiter ihre Aufgaben erfolgreich selbst erledigen können.

Was können Unternehmen im Allgäu konkret tun?

Die Erkenntnisse des Gallup Engagement Index lassen sich relativ einfach in den Führungsalltag übertragen.

Für Unternehmen bietet sich beispielsweise ein regelmäßiger Führungs-Check an.

Fragen Sie Ihre Führungskräfte:

Orientierung

  • Sind die Ziele für alle Mitarbeiter klar?
  • Sind Prioritäten eindeutig?
  • Sind Verantwortlichkeiten geregelt?

Arbeitsbedingungen

  • Haben Mitarbeiter die notwendigen Informationen und Ressourcen?
  • Gibt es unnötige bürokratische oder organisatorische Hindernisse?
  • Können Entscheidungen schnell getroffen werden?

Entwicklung

  • Kennen Führungskräfte die Stärken ihrer Mitarbeiter?
  • Werden Talente gezielt gefördert?
  • Gibt es realistische Entwicklungsmöglichkeiten?

Kommunikation

  • Werden Mitarbeiter regelmäßig nach ihrer Meinung gefragt?
  • Hören Führungskräfte tatsächlich zu?
  • Werden Entscheidungen nachvollziehbar erklärt?

Wertschätzung

  • Erhalten Mitarbeiter regelmäßig konkretes Feedback?
  • Wird gute Leistung wahrgenommen?
  • Werden Fehler konstruktiv besprochen?

Sinn und Vertrauen

  • Wissen Mitarbeiter, welchen Beitrag sie zum Unternehmenserfolg leisten?
  • Erhalten sie ausreichend Handlungsspielraum?
  • Können sie ihrer Führungskraft vertrauen?

Dieser Check liefert zwar noch keine vollständige Analyse der Führungskultur. Er kann aber einen wichtigen ersten Schritt darstellen.

Besonders für den Mittelstand ist gute Führung entscheidend

Im Allgäu gibt es zahlreiche mittelständische Unternehmen, Familienunternehmen und traditionsreiche Betriebe. Viele verfügen über eine enge Verbindung zwischen Geschäftsführung und Belegschaft.

Diese Nähe ist eine Stärke.

Sie kann allerdings auch dazu führen, dass Führungsstrukturen weniger bewusst gestaltet werden. Was über Jahre funktioniert hat, wird häufig einfach fortgeführt.

Die Arbeitswelt verändert sich jedoch.

Mitarbeiter erwarten heute zunehmend Orientierung, Entwicklungsmöglichkeiten, Wertschätzung und Beteiligung. Gleichzeitig werden Fachkräfte knapper und qualifizierte Beschäftigte können stärker auswählen, für welchen Arbeitgeber sie arbeiten möchten.

Damit verändert sich auch die Rolle von Führungskräften.

Wer gute Mitarbeiter gewinnen und langfristig halten möchte, muss nicht nur ein attraktives Gehalt bieten. Er muss einen Arbeitsplatz schaffen, an dem gute Arbeit möglich ist.

Gute Führung ist lernbar

Vielleicht ist das wichtigste Ergebnis aus den Erkenntnissen von Gallup: Gute Führung muss keine Frage des Charismas sein.

Sie zeigt sich in konkreten Verhaltensweisen.

Gute Führungskräfte schaffen Klarheit. Sie setzen Prioritäten, definieren Verantwortlichkeiten und sorgen für die notwendigen Voraussetzungen. Sie erkennen Stärken, fördern Entwicklung und fragen nach der Meinung ihrer Mitarbeiter.

Außerdem zeigen sie Wertschätzung, geben regelmäßig konstruktives Feedback und vermitteln den Sinn der Arbeit.

Damit schaffen sie ein Umfeld, in dem Vertrauen und Eigenverantwortung entstehen können.

Für Unternehmen im Allgäu bedeutet das: Wenn Sie Ihre Mitarbeiterbindung verbessern möchten, sollten Sie nicht ausschließlich bei Benefits, Recruiting oder Arbeitgebermarketing ansetzen. Schauen Sie auch auf die Führung.

Denn die entscheidende Frage lautet nicht nur:

„Warum sollten Fachkräfte zu uns kommen?“

Sondern auch:

„Warum sollten gute Mitarbeiter bei uns bleiben und sich langfristig engagieren?“

Die Antwort darauf beginnt häufig bei der direkten Führungskraft.

Das digitale Allgäuer Wirtschaftsmagazin richtet seinen Blick genau auf diese Themen: Unternehmen, Arbeitgeber, Arbeitswelt und die Menschen, die die regionale Wirtschaft prägen. Gerade für Arbeitgeber wird es künftig noch wichtiger werden, nicht nur sichtbar zu sein, sondern auch zu zeigen, was das eigene Unternehmen als Arbeitgeber tatsächlich ausmacht.

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