Kaiserslautern // Generative KI hilft Städten, ihr Abwassersystem besser an Starkregen und Überflutungen anzupassen. Meist funktionieren Abflussmodelle unter normalen Verhältnissen einwandfrei. Doch für seltene Extreme fehlen historische Daten. Am Deutschen Forschungszentrum für KI (DFKI) in Kaiserslautern erzeugen Forschende nun synthetische Zeitreihen, die solche Ereignisse präzise nachbilden und Städte damit widerstandsfähiger machen. Tests direkt am Abwassersystem der Stadt sowie das neue Transferlab mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde zeigen, wie groß das Potenzial ist. „KI simuliert Extreme, bevor sie eintreten – ein Schlüssel für klimaresiliente Städte“, sagt DFKI-Direktor Andreas Dengel. Für Kommunen heißt das: bessere Entscheidungen trotz knapper Budgets.
BU: Für Stürme gebaut, im Sonnenschein gesteuert: Die Wasserwirtschaft digitalisiert sich rasant – aber Extremereignisse bleiben schwer vorhersehbar.
Bildquelle: DFKI / LANDO MICHAEL LEHMANN






