Pöppel feiert 100 Jahre

Vom Werkzeughändler zum strategischen Systempartner

Als Systempartner für Industrie und Handwerk zeichnet sich Pöppel durch die einzigartige Bündelung von tiefgreifender Expertise in den Kompetenzbereichen Holz-, Metall- und Zerspanungstechnik sowie Arbeitsschutz, einem vielfältigen Produktsortiment und einem umfassenden Dienstleistungsportfolio aus.

100 Jahre Pöppel – ein Jubiläum, das weit mehr ist als ein Blick zurück. Es ist das Ergebnis einer stetigen Weiterentwicklung: Aus dem 1925 gegründeten Handelshaus wuchs ein leistungsstarker Großhändler mit ausgeprägter Digitalkompetenz. Während die Wurzeln tief in der Tradition verankert sind, ist der Blick fest in die Zukunft gerichtet. Geschäftsführer Peter Bodenmiller bringt es auf den Punkt: „Wir verkaufen keine Produkte, wir liefern Lösungen, die unsere Kunden produktiver machen. Das ist der Kern unserer heutigen Identität.“

Wandel als strategische Konstante

Jeder Schritt in der Unternehmensgeschichte war eine präzise Antwort auf die Bedürfnisse des Marktes. Als in den 70er-Jahren die Innenstädte für Lieferanten zu eng wurden, zog man um. Als Kunden in den 80ern komplette Arbeitsplatzlösungen forderten, entstand das Segment „Betriebseinrichtung“. Dieser Weg mündete im strategischen Ziel, zum Systemlieferanten zu werden. Der Anspruch dahinter: die Kundenprozesse so tiefgreifend zu verstehen, dass die Integration passgenauer Lösungen und Services einen direkten Mehrwert liefert. Der Schlüssel hierfür war die Digitalisierung: Bereits 2006, als viele noch skeptisch waren, ging der erste, selbstprogrammierte Onlineshop online.

Das technologische Fundament für morgen

Für künftiges Wachstum schafft Pöppel heute die technologischen Voraussetzungen. Eine umfassende strategische Investition in eine neue IT-Architektur bildet das moderne und skalierbare Rückgrat des Unternehmens. Diese Infrastruktur steigert nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern ist die Basis, auf der datenbasierte Prozesse intelligent automatisiert werden.

Der entscheidende Faktor: Mensch und Vertrauen

Doch bei aller Technologie bleibt ein Faktor unersetzlich: der Mensch. „Wir verstehen uns in erster Linie als Partner“, sagt Thomas Britzelmeier, Einkaufsleiter und seit über 30 Jahren im Unternehmen. Es sind die langjährigen Mitarbeiter, die aus einem Lieferanten oder Kunden einen Vertrauten machen. Diese auf Vertrauen basierende Stabilität prägt auch die Geschäftsbeziehungen: die engen Partnerschaften mit Herstellern wie MAFELL und WALTER ebenso wie die Rolle als Gesellschafter im PRECITOOL-Verbund. Genau dieses über Jahrzehnte gewachsene Netzwerk ist das Fundament, das mutige Zukunftsinvestitionen überhaupt erst ermöglicht.

Ein Blick nach vorn: Feiern und Gestalten

Seinen Höhepunkt finden die Jubiläumsfeierlichkeiten auf der „Industrie- und Handwerkernacht“ am 14. November, die sich längst als überregionaler Branchentreffpunkt etabliert hat. Ein passender Rahmen, um mit Kunden und Partnern auf die nächsten 100 Jahre anzustoßen. Für die Zukunft gibt Geschäftsführer Peter Bodenmiller ein klares Versprechen ab: „Wir bleiben der Partner auf Augenhöhe, der Ihre Sprache spricht – und verbinden die Verlässlichkeit, die Sie seit 100 Jahren von uns kennen, mit der Innovationskraft, die Sie für den Erfolg von morgen brauchen.“

„Wir verkaufen keine Produkte, wir liefern Lösungen, die unsere Kunden produktiver machen.“
Peter Bodenmiller, Geschäftsführer

Sven Müllers

Teilen:

Weitere Beiträge

Produktionshalle von NIEHOFF in Leuterschach mit moderner Fertigung und Montage

High-End-Schaltschrankbauer mit neuem Rückenwind

Erweiterungsbau und neues Produktionslayout macht NIEHOFF fit für die Zukunft Marktoberdorf | Maschinenfabrik In Leuterschach bei Marktoberdorf zeigt Maschinenbauer NIEHOFF, wie er seine Produktion zukunftsfähig aufstellt: Das Unternehmen investierte nicht nur in zusätzliche Hallenfläche, sondern nutzte den Ausbau, um Abläufe neu zu denken, Mitarbeitende stärker einzubinden und den Standort mit

Transporte in neuer Dimension

Die Kemptener Spedition Endras investiert in die Erweiterung ihres Fuhrparks für die Schwer- und Industrielogistik Kempten | Spedition Neue Tiefbettauflieger erweitern den Fuhrpark der Spedition, die damit ihre Kapazitäten im Bereich Spezial- und Schwertransporte weiter ausbaut. Güter mit viel Gewicht, großer Abmessung oder überdurchschnittlicher Höhe lassen sich jetzt problemlos und

Lernfabrik für die Zukunft

Neues Training Center von DMG MORI in Pfronten setzt Maßstäbe Pfronten | Industrietechnik Wir müssen Ausbildung neu denken Mit der Eröffnung des neuen Training Centers in Pfronten hat DMG MORI ein deutliches Signal gesetzt: Im Allgäuer Werk gehören Fachkräftesicherung, Technologiekompetenz und lebenslanges Lernen künftig untrennbar zusammen. Auf rund 4.500 Quadratmetern

Ihre Firma digital präsentieren?

Mehr Firmen finden.

Beiträge von anderen Firmen im Allgäu