Unbeliebte Aufgaben, stockende Prozesse, Engpässe in der Produktion? Dann brauchen Sie einen Cobot!

Kollaborativer Roboter Cobot im Einsatz in der Industrieproduktion

Er ist schnell eingerichtet, passt in jede Ecke, übernimmt die dritte Schicht und entlastet nicht zuletzt Mitarbeiter. Der Greifarm-Roboter – vertrieben von RAPP Maschinenbau in Waltenhofen – bietet ein Arbeitspensum, das für viele Unternehmen kaum vorstellbar ist, obwohl der Roboter genau dort in der Produktion helfen kann, wo es schon lange klemmt. Das Familienunternehmen ist als Systemintegrator im Sondermaschinenbau angesiedelt und empfiehlt seinen Kunden, mit dem Einsatz von modernen Robotern zur Prozessoptimierung nicht mehr zu zögern.

Der Name Cobot kommt von kollaborieren und ist bezeichnend für die Anpassungsfähigkeit des Roboters. Er kann Maschinen beladen, palettieren, verpacken, sortieren oder in der fahrbaren Variante Material zur nächsten Verarbeitungsstation transportieren.

Bei RAPP Maschinenbau ist ein Cobot in einen Bearbeitungsprozess integriert. Er bestückt eine Fräsmaschine mit Werkstücken. Dies ermöglicht eine „Geisterschicht“. „Das sind oft eintönige Arbeiten, die zusätzlich körperlich belasten und den jeweiligen Mitarbeiter von wertschöpfenden Tätigkeiten abziehen“, erklärt Geschäftsführer Tobias Rapp.

Der Roboter ist auf einem mobilen Tisch fixiert und könnte genauso an anderer Stelle im Betrieb eingesetzt werden, mit diversen anderen Greifwerkzeugen für Nutzlasten von drei bis 35 Kilogramm.

Die Greifarme werden nach Kundenanforderung oder Aufgabenstellung der Unternehmen angefertigt und können später eigenständig ausgetauscht werden. Nach einer zweitägigen Schulung können die zuständigen Mitarbeiter auch neue Programme für weitere spezifische Aufgaben des Cobots programmieren.

Er arbeitet, wenn nötig direkt neben den Menschen, braucht aber weder eine permanente Überwachung noch vorgeschriebene bauliche Maßnahmen, um eingesetzt werden zu können. Dafür kann er nach dem 24/7 Takt arbeiten bzw. die Nachtschicht übernehmen. „Es geht darum, nicht unbedingt schneller, sondern kontinuierlich zu produzieren und dabei die eigenen Fachkräfte zu entlasten“, sagt Tobias Rapp.

„Genauso wie der Cobot sind wir flexibel und unkompliziert unterwegs. Das Hauptprodukt können wir sehr kurzfristig beim Kunden integrieren.“

Tobias Rapp, Geschäftsführer

Der Cobot stellt sich unverbindlich vor

Adam Makiolczyk, bei RAPP für Vertrieb und Kommunikation zuständig, ist viel in Unternehmen von klein bis groß unterwegs. „Mir fällt auf, dass viele Betriebe sich schwer vorstellen können, wie einfach und flexibel Cobots eingesetzt werden können.“

Deswegen bietet RAPP eine kostenlose Vorstellung des Cobots mit einer Standardausführung an Greifwerkzeugen an – der Besuch in den Betrieben endet meistens mit einem Aha-Effekt beim Kunden.

Als Systemintegrator sowie -optimierer gehört für die Maschinenbauer die Analyse und Verbesserung der Produktionsschritte beim Kunden dazu. Wer noch skeptisch bleibt kann einen Cobot auch zunächst für ein bis drei Monate mieten um sich von seiner Flexibilität und Einsatzvielfalt zu überzeugen.

Damit werden die letzten Bedenken ausgeräumt. Der Kunde kann sich anschließend zwischen dem Kauf und der Anmietung bei RAPP Maschinenbau entscheiden.

Dass Roboter immer eine sehr hohe Investition bedeuten, gilt für den Cobot nicht. Die kleinste Variante der neun verschiedenen Größen gibt es bereits ab 28.000 Euro, für die doppelte Summe sind die größeren Cobots inklusive Projektierung zu erwerben.

„Einen Mitarbeiter für unbeliebte Aufgaben einzustellen und zu halten ist bei dem beständigen Mangel an Fachkräften kaum einfacher und auch nicht günstiger“, sagt Adam Makiolczyk.

Er erzählt von einem Beispiel in der Andechser Molkerei Scheitz GmbH. Hier palettiert der Cobot Butterpakete mit einem Gewicht von fünf Kilogramm, die zuvor von qualifizierten Mitarbeitern über verschiedene Höhen hochgehoben und abgestellt werden mussten.

„Wir ersetzen mit dem Cobot keinen einzigen Mitarbeiter. Wir entlasten sie und gewinnen sie gleichzeitig für hochwertigere Aufgaben, für die sonst Fachkräfte fehlen würden.“

Mario Metzger, Leitung Instandhaltung bei der Andechser Molkerei Scheitz GmbH

RAPP Maschinenbau vertreibt den Cobot von Universal Robots erfolgreich seit zweieinhalb Jahren, die neueste Version der Roboterserie ist am Markt. „Universal Robots ist Marktführer auf dem Gebiet der Cobots mit über 20 Jahren Erfahrung.“, erzählt Tobias Rapp.

Das Unternehmen habe viel optimiert, ihre Cobots seien bis ins kleinste Detail ausgereift. Deswegen hat Rapp seinen Betrieb von Universal Robots als Systemintegrator zertifizieren lassen. Eine hohe Qualität der Roboter sei enorm wichtig, um sie perfekt in bestehende Prozesse integrieren zu können.

RAPP MASCHINENBAU e.K.
Kapellenweg 6b
87448 Waltenhofen
Telefon 08379 728274-7
info@rapp-maschinenbau.de
www.rapp-maschinenbau.de

Autorin: Annette Mayr
Bilder: RAPP Maschinenbau e.K.

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Kurz zusammengefasst

RAPP Maschinenbau e.K. aus Waltenhofen unterstützt Industrieunternehmen bei der Automatisierung ihrer Produktionsprozesse. Als zertifizierter Systemintegrator für Universal Robots integriert das Familienunternehmen kollaborierende Roboter, sogenannte Cobots, in bestehende Fertigungsabläufe.

Die flexiblen Roboter übernehmen unter anderem Maschinenbeladung, Palettierung, Verpackung und Materialtransport. Dadurch können Betriebe ihre Fachkräfte entlasten und Produktionskapazitäten besser nutzen – auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten.

Interessierte Unternehmen können einen Cobot zunächst kostenlos vorführen lassen und anschließend für ein bis drei Monate mieten oder kaufen.

Häufige Fragen zu RAPP Maschinenbau und Cobots

Was macht RAPP Maschinenbau in Waltenhofen?

RAPP Maschinenbau e.K. ist im Sondermaschinenbau und in der industriellen Automatisierung tätig. Das Unternehmen entwickelt und integriert individuelle Robotiklösungen zur Optimierung von Produktionsprozessen.

Was ist ein Cobot und wofür wird er eingesetzt?

Ein Cobot ist ein kollaborierender Roboter, der beispielsweise Maschinen belädt, Bauteile sortiert, Waren palettiert oder Verpackungsaufgaben übernimmt. Er kann flexibel in bestehende Produktionsabläufe integriert werden.

Welche Vorteile bieten Cobots für Unternehmen im Allgäu?

Cobots können wiederkehrende und körperlich belastende Tätigkeiten übernehmen, Fachkräfte entlasten und eine kontinuierliche Produktion ermöglichen. Besonders bei Fachkräftemangel können sie eine sinnvolle Ergänzung sein.

Kann man bei RAPP Maschinenbau einen Cobot mieten?

Ja. Laut dem Magazinbeitrag bietet RAPP Maschinenbau eine kostenlose Vorführung sowie eine Mietmöglichkeit für zunächst ein bis drei Monate an. Anschließend können Unternehmen über Kauf oder weitere Anmietung entscheiden.

Wo befindet sich RAPP Maschinenbau?

RAPP Maschinenbau e.K. hat seinen Sitz am Kapellenweg 6b in 87448 Waltenhofen im Allgäu. Das Unternehmen unterstützt Betriebe bei der Einführung und Integration kollaborierender Robotersysteme.

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