Standort mit Zukunft – Wangen im Allgäu

Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Die Große Kreisstadt Wangen im Allgäu gilt als einer der vielseitigsten Wirtschaftsstandorte der Region. Mit rund 28.000 Einwohnern und etwa 13.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bietet die Stadt eine stabile Grundlage für Unternehmen verschiedenster Branchen – vom Handwerk über Industrie bis hin zu modernen Technologiefeldern.

Die Wirtschaftsstruktur ist geprägt von einem starken Mittelstand mit über 2.000 Betrieben. Allein die 40 größten Unternehmen erwirtschafteten zuletzt einen Gesamtumsatz von mehr als 1,4 Milliarden Euro. Damit zeigt sich deutlich: Wangen ist nicht nur ein attraktiver Lebensraum, sondern auch ein wirtschaftlich leistungsfähiger Standort mit Zukunft.

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Starker Mittelstand trifft Hightech

Historisch entwickelte sich die Wirtschaft in Wangen aus dem klassischen Behälterbau für die Landwirtschaft. Heute ist daraus eine hochdiversifizierte Unternehmenslandschaft entstanden, die von Maschinenbau, Elektrotechnik und Stahlbau bis hin zu innovativen Technologien reicht.

In den letzten Jahren haben sich insbesondere neue Industriezweige etabliert. Start-ups entwickelten sich zu spezialisierten Technologieführern in Bereichen wie Flugzeugbau, Halbleiterproduktion oder Elektromobilität. Gleichzeitig entstehen in der IT- und Bioscience-Branche neue Impulse für den Standort.

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Zukunftsstandort ERBA

Ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt ist das ehemalige ERBA-Areal. Die frühere Industriebrache wurde im Zuge der Landesgartenschau 2024 umfassend saniert und bietet heute Raum für innovative Unternehmen und moderne Arbeitswelten.

Hier entstehen Lösungen für globale Märkte: In Wangen produzierte Systeme unterstützen die Elektromobilität weltweit, Mikrochips werden getestet und sogar Flugzeugcockpits auf Sicherheit geprüft.

Gleichzeitig entwickelte sich das Gebiet zu einem lebendigen Quartier mit Büros, Dienstleistern, Wohnraum und Freizeitangeboten – ein Beispiel für gelungene Stadt- und Wirtschaftsentwicklung.

Attraktive Infrastruktur und Lage

Wangen profitiert von seiner strategischen Lage im Vierländereck zwischen Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein. Zwei Autobahnanschlüsse sowie ein gut ausgebautes Straßen- und Schienennetz sorgen für optimale Erreichbarkeit.

Auch die Nähe zu Flughäfen wie Friedrichshafen, Memmingen, Stuttgart, München und Zürich bietet klare Standortvorteile für Unternehmen mit internationaler Ausrichtung. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

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Attraktive Urlaubsregion mit hoher Lebensqualität

Neben der wirtschaftlichen Stärke überzeugt Wangen auch als Lebensraum. Mit über 240.000 Übernachtungen jährlich und rund einer halben Million Tagestouristen zählt die Stadt zu den beliebten Destinationen im Allgäu. :contentReference[oaicite:5]{index=5}

Die Kombination aus historischer Altstadt, vielfältiger Gastronomie und einem lebendigen Einzelhandel macht Wangen besonders attraktiv – sowohl für Fachkräfte als auch für Unternehmen, die auf ein starkes Umfeld setzen.

„Durch das breite Branchen- und Unternehmensspektrum sind wir auch in herausfordernden Zeiten gut aufgestellt.“
– Holger Sonntag, Wirtschaftsförderer der Stadt Wangen

Herausforderungen: Flächen und Fachkräfte

Trotz der positiven Entwicklung stehen auch in Wangen zentrale Herausforderungen im Fokus. Insbesondere die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen sowie der zunehmende Fachkräftemangel beschäftigen Unternehmen und Wirtschaftsförderung gleichermaßen.

Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahren zu einem Rückgang von Arbeitskräften führen, während gleichzeitig neue Jobs entstehen. Digitalisierung kann dabei helfen, den Druck zu reduzieren – ersetzt jedoch nicht den Bedarf an qualifizierten Fachkräften.

Ein Standort mit Perspektive

Wangen im Allgäu vereint wirtschaftliche Stärke, Innovationskraft und hohe Lebensqualität. Die kontinuierliche Entwicklung neuer Gewerbeflächen, die Förderung moderner Branchen und die Attraktivität als Lebensraum machen die Stadt zu einem zukunftssicheren Standort für Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen.

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Autor: Allgäuer Wirtschaftsmagazin Redaktion
Bilder: Axel Häsler, Christoph Morlok, Stefan Kuhn

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