Die Wesemann International GmbH aus Wangen exportiert Laboreinrichtungen in alle Welt
Prüfend öffnet Florian Reischmann, einer der Geschäftsführer von Wesemann International, den Reißverschluss einer dicken, orangefarbenen Kunststoffplane. Darunter wartet, sorgfältig verpackt, ein Reinraum-Laborcontainer auf seine Verschiffung. Wir befinden uns in einer großen Halle in Rheinsheim-Philippsburg, wo das Wangener Unternehmen insgesamt 36 Laborcontainer auf den Transport nach Kigali in Ruanda vorbereitet. Dort werden sie für die Produktion von Medikamenten eines prominenten Impfstoffherstellers eingesetzt.




„Für den Export ins Ausland haben wir ein detailliertes Konzept entwickelt, um die wertvolle Fracht absolut sicher zu transportieren. Vor dem Versand werden die Module in Deutschland komplett betriebsfertig aufgebaut, allen erforderlichen Funktions- und Qualitätstests unterzogen sowie komplett nach GMP-Richtlinien qualifiziert.“
Florian Reischmann, Geschäftsführer
Aufbauen, Abbauen, Verschicken
Hat der Kunde die Produkte abgenommen, werden die Labormodule wieder in ihre Einzelteile zerlegt, wobei die Möbelkomponenten zusammengebaut bleiben. Alle Elemente werden nummeriert und so vorbereitet, dass sie am Aufstellungsort in Kigali schnell zusammengesetzt werden können.
Es werden stabilisierende Transportstützen eingebaut, ein GPS-Tracker in jedem Modul überwacht zuverlässig eventuell auftretende Erschütterungen, erfasst Temperaturschwankungen und misst die Luftfeuchtigkeit. Wichtige Vorkehrungen – schließlich nimmt der Transport auf dem Landweg in Afrika einige Tage in Anspruch.
Mehrere Lagen an Kunststoffhüllen sowie mehrere hundert Kilo Trockenmittel schützen jedes Modul.

Optimales Konzept
Die modularen Laborcontainer sind ideal, wenn Labore renoviert werden müssen, wenn sie nur temporär benötigt werden oder wenn die Zeit zur Errichtung eines stationären Labors zu knapp ist.


Die Vorteile liegen auf der Hand, wie Geschäftsführer Valentin Fischer erklärt:
„Durch die vorkonfigurierte Bauweise reduziert sich die Montagezeit im Bestimmungsland gegenüber einem klassisch errichteten Labor auf wenige Wochen, und durch die Modulbauweise kann das Labor einfach angepasst oder ohne große Umbauten erweitert werden.“
Valentin Fischer, Geschäftsführer
Florian Reischmann ergänzt:
„Die enorme Flexibilität und die Zeitersparnis sind wichtige Punkte. Aber auch die Kosten, die sich im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise deutlich reduzieren, sprechen für unsere Labormodule.“
Florian Reischmann, Geschäftsführer

„Jedes modulare Labor wird passgenau auf die Kundenanforderungen und die benötigte Technik abgestimmt.“
Florian Reischmann, Geschäftsführer
Nützliche Links
Bildnachweis: Wesemann International







Kommentar erstellen