Wie grün kann ein Messestand sein?

Nachhaltiger Messestand von ekonzept mit modularen und wiederverwendbaren Messebausystemen

Die stille Nachhaltigkeitsrevolution im Messebau – und was sie für Unternehmen bedeutet

Wenn eine Messe endet, sieht man es der Halle selten an, was gerade passiert ist. Doch jeder, der einmal hinter die Kulissen geschaut hat, kennt das Bild: Abgerissene Teppichfliesen, gebrochene Platten, Einwegkonstruktionen, die direkt im Container landen. Messen haben lange einen Ruf als Ressourcenfresser – und oft zurecht.

Gleichzeitig wächst der Druck. Kunden fragen: „Wie nachhaltig ist unser Auftritt eigentlich?“ Besucher achten zunehmend darauf, ob ein Unternehmen glaubwürdig mit Umwelt und Ressourcen umgeht. Und intern wollen Marketing und Nachhaltigkeitsabteilung auf dieselben Ziele einzahlen. Spätestens dann wird klar: Ein Messestand ist heute mehr als nur eine Bühne. Er ist eine ökologische Visitenkarte.

Nachhaltigkeit beginnt bereits bei der Planung

Für ekonzept aus Wangen-Karsee hat sich diese Frage nicht erst gestern gestellt. Schon vor Jahren begann das Team, konsequent auf modulare, wiederverwendbare Systeme zu setzen.

Anstatt für jede Messe neu zu bauen, werden Bauteile geplant, die sich kombinieren, erweitern und umbauen lassen. Aluminiumrahmen, die auf der Intersolar Teil einer Rückwand waren, können bei der nächsten Messe als Träger für Lichtboxen dienen.

Was früher entsorgt wurde, wandert heute zurück ins Allgäu – ins Lager, nicht in den Müll.

Nachhaltigkeit messbar machen

Doch nur ein gutes Gefühl reicht nicht mehr.

Gemeinsam mit Partnern aus der Interessengemeinschaft Messewesen arbeitet ekonzept an einem Tool, das den CO₂-Fußabdruck eines Messestands berechenbar macht. Material, Transport, Aufbau – plötzlich bekommen Entscheidungen Zahlen.

Wie viel Emission spare ich, wenn ich ein wiederverwendbares System einsetze statt einer Einweglösung? Wie wirkt sich ein anderer Materialmix aus?

Aus einer vagen Idee von „besser“ wird ein konkretes „so viel besser“.

Nachhaltiger Messebau bei ekonzept

  • Modulare und wiederverwendbare Messesysteme
  • Reduzierung von Einwegmaterialien
  • Wiederverwendung von Bauteilen über mehrere Projekte hinweg
  • CO₂-Berechnung von Messeständen in Entwicklung
  • Fokus auf Ressourcenschonung und langfristige Nutzung

Ein Messeauftritt als ökologische Visitenkarte

Für Unternehmen eröffnet das ungewohnte Perspektiven: Ein Messeauftritt wird planbar in Euro – und in Emissionen.

Wer hier bewusst entscheidet, sendet ein starkes Signal an Kunden, Mitarbeitende und die Öffentlichkeit. Nachhaltigkeit wird damit nicht nur zum Kosten- oder Umweltfaktor, sondern auch zu einem sichtbaren Bestandteil der Unternehmenskommunikation.

Mehr als nur Technik

Doch Nachhaltigkeit lebt nicht von Tools allein. Sie hängt an Haltungen, an Menschen, an täglichen Entscheidungen in Büro, Werkstatt und Messehalle.

Wer diese Menschen sind – und was sie antreibt, diesen anspruchsvollen Weg konsequent zu gehen –, davon erzählt der nächste Teil dieser Serie. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Kurz zusammengefasst

ekonzept zeigt, dass nachhaltiger Messebau längst mehr ist als ein Trend. Durch modulare Systeme, Wiederverwendung von Materialien und die Entwicklung eines CO₂-Tools werden Messestände messbar nachhaltiger – und zu einer glaubwürdigen Visitenkarte für Unternehmen.

Nützliche Links

Autor: nicht angegeben

Bildnachweis: ekonzept


FAQ zum nachhaltigen Messebau

Warum gewinnt Nachhaltigkeit im Messebau an Bedeutung?

Unternehmen, Kunden und Besucher achten zunehmend auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Emissionen.

Wie reduziert ekonzept den Ressourcenverbrauch?

Durch modulare, wiederverwendbare Systeme und die langfristige Nutzung von Bauteilen über mehrere Projekte hinweg.

Was soll das geplante CO₂-Tool leisten?

Es soll den ökologischen Fußabdruck eines Messestandes anhand von Material, Transport und Aufbau berechenbar machen.

Welche Vorteile bietet nachhaltiger Messebau Unternehmen?

Neben geringeren Umweltbelastungen stärkt er die Glaubwürdigkeit und das Image gegenüber Kunden, Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit.

Wo sitzt ekonzept?

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Wangen-Karsee im württembergischen Allgäu.

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