Portfolio mit Potenzial

Geschäftsführerin PCK IT Solutions Pia Perri

Die PCK IT Solutions GmbH in Kempten ist auf die accompio SmarTec GmbH verschmolzen – die PCK IT Datacenter GmbH in Lindau wurde umfirmiert zur accompio Datacenter GmbH.

Die PCK-Gruppe hat sich seit der Gründung im Jahr 1989 zu einem führenden Managed Services-Anbieter im süddeutschen Raum entwickelt und bietet Kunden von Kempten und Lindau aus Services rund um Workplace Management, Client/Server-Infrastruktur und Security an.

Im Juli verschmolz die PCK IT Solutions GmbH in Kempten auf die accompio SmarTec GmbH und die PCK IT Datacenter GmbH firmierte um zur accompio Datacenter GmbH. Die IT-Gruppe ist an 17 Standorten in Deutschland, Ungarn und Bulgarien vertreten und hat rund 700 Mitarbeitende.

Das Allgäuer Wirtschaftsmagazin (AWM) sprach mit Pia Perri, Geschäftsführerin PCK IT, und Sascha Nigro, Director Operations bei accompio SmarTec, über die Hintergründe der Fusion.

 



 

AWM: Was waren die wichtigsten Gründe für die Verschmelzung der Unternehmen?

„Die Verschmelzung stärkt beide Teams sowohl fachlich als auch kapazitär. Durch die Zusammenführung von Knowhow und Erfahrung entsteht eine unschlagbare Kombination: Unsere Kunden profitieren von einem erweiterten Portfolio, das mittelständische Unternehmen bei den aktuellen Anforderungen an IT und die IT-Sicherheit gezielter unterstützt und unseren Kunden hilft, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.“
– Sascha Nigro

AWM: Was sind die größten Herausforderungen beim Rollout der Fusion?

„Prozesse, Teams und Strukturen mussten neu gedacht werden. Dabei war uns besonders wichtig, dass unsere Kundinnen und Kunden davon möglichst wenig spüren und am Ende profitieren. Trotz internem Wandel steht der Kunde für uns immer im Mittelpunkt. Jeder Schritt im Rollout wurde so gestaltet, dass Service, Qualität und Verlässlichkeit erhalten bleiben – oder besser werden.“
– Pia Perri

AWM: Und wo sehen Sie das größte Potenzial – können Synergien genutzt werden?

„Das größte Potenzial liegt in der Erweiterung unseres Portfolios und Knowhows: Die Vereinigung der Unterstützungsprozesse ermöglicht eine effizientere und reibungslosere Abwicklung. Durch die Zusammenlegung der Umsätze können wir bessere Konditionen erzielen und somit unseren Kunden noch attraktivere Angebote machen.“
– Sascha Nigro

AWM: Wie ist die neue Unternehmensstruktur aufgebaut – was ändert sich konkret für Kunden und Geschäftspartner?

„Unsere neue Struktur legt den Fokus noch gezielter auf Service und Qualität. Dafür haben wir neue Funktionen geschaffen und Aufgaben klarer verteilt. Konkret bedeutet das bessere Erreichbarkeit und klarere Zuständigkeiten, schnellere Reaktionszeiten auf Markt- und Kundenanforderungen und mehr Kapazitäten für individuelle Betreuung und Qualitätssicherung. Unser Ziel war es, nicht nur effizienter zu werden, sondern vor allem noch näher an unseren Kunden und Partnern zu sein.“
– Pia Perri

AWM: Welche Bedeutung hat der Standort Allgäu innerhalb der accompio-Gruppe?

„Wir erschließen hier einen sehr spannenden und wachstumspotenten Markt. Viele mittelständische Unternehmen, auf die wir uns mit der accompio-Gruppe fokussiert haben, sind im Allgäu. Wir werden die Standorte Kempten und Lindau verstärkt ausbauen, um mittelständische Unternehmen hier tatkräftig zu unterstützen.“
– Sascha Nigro

AWM: Die PCK IT Solutions ist seit langem als regionaler IT-Dienstleister im süddeutschen Raum bekannt. Bleibt dieser regionale Bezug erhalten?

„Ja – und das ganz bewusst. Die regionale Verwurzelung ist ein zentraler Bestandteil unserer Identität. Gerade weil wir jetzt Teil einer größeren Unternehmensgruppe sind, ist es uns besonders wichtig, die Nähe zu unseren Kunden vor Ort zu bewahren. Unser Anspruch bleibt klar: persönlich, erreichbar, verlässlich – ein starker regionaler Partner mit erweitertem Leistungsspektrum.“
– Pia Perri

AWM: Und wie sieht es intern aus?

„Durch die Fusion ergeben sich bessere Entwicklungsmöglichkeiten für bestehende sowie für potenzielle neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die fachliche Spezialisierung und Vertiefung und die durch das Wachstum geschaffenen Karrieremöglichkeiten in der gesamten Gruppe stellen einen großen Vorteil dar.“
– Sascha Nigro

AWM: Was sind jetzt die nächsten Schritte?

„Die Weiterentwicklung unseres Leistungs- und Produktportfolios steht im Fokus. Wir möchten kleine und mittelständische Unternehmen im DACH-Raum mit unseren skalierbaren und qualitativ hochwertigen Leistungen erreichen. Außerdem ist eines unserer zentralen Ziele, weiter ein attraktives Arbeitsumfeld für IT-Fachkräfte und jene, die es werden wollen, auszubauen.“


– Sascha Nigro

 

 

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