Eine kleine Reise in den Genuss

Hotel Gsteig

Neue Räume, neue Genüsse, neue Impulse: Wie das Lechbrucker Hotel Gsteig mit modernen Ideen und regionalen Stärken durchstartet

Mit dem „Indian Summer“ hat das Hotel Gsteig in Lechbruck in diesem Jahr ein neues Kapitel seiner Geschichte aufgeschlagen. Das herbstliche Genussfestival fand Anfang Oktober erstmals statt und lockte rund 250 Gäste auf das Gelände oberhalb Lechbrucks. Unter einem großen Zelt boten prominente Spitzenköche wie Stefan Marquard und Specki T.D. von In Extremo ihre „Signature Dishes“ dar – auf kleinen Tellern, ganz im Zeichen des unkomplizierten Genießens. „Die Gäste bekamen am Eingang eine Gabel und eine Serviette – ihr Werkzeug für den Abend“, berichtet Geschäftsführer Felix Bach mit einem Schmunzeln.

Genuss, neu gedacht

Der Indian Summer war nicht nur ein Event, sondern der Auftakt zu einer neuen kulinarischen Reise, auf die sich Felix Bach mit seinen Gästen macht. Gemeinsam mit Küchenchef Maximilian Winkler will er die Gsteig zur führenden Adresse für moderne bayerische Küche entwickeln. Winkler setzt dabei auf Klassiker mit Pfiff: regionale Produkte, saisonale Zubereitung und kreative Präsentation.

Künftig soll es jeden Monat ein kulinarisches Highlight geben: wohlklingende Namen wie zum Beispiel „BBQ & Beats“, „Culinary Art & Music“ oder „Fire, Smoke & Funk“ versprechen viel und lassen neugierig werden. So viel sei verraten, hinter letzterem versteckt sich das Opening der Terrassensaison. „Wir starten jetzt unsere kleine Reise durch den Genuss“, sagt Bach. Der Startschuss war das Event im Oktober.

Für den Winter planen Bach und sein Team zum Beispiel eine Eisstockbahn mit Glühweinstand und Feuerkörben. Ein nachhaltiges Konzept, da die Bahn mit einem speziellen Belag ausgestattet ist, der kein Eis benötigt und trotzdem Spaß macht.

Initiator des Events war Ben Henger, seit Kurzem Culinary Director des Hauses. Er brachte das Konzept mit und ist seither für die kulinarische Weiterentwicklung und Eventformate im Gsteig verantwortlich. „Ohne seine Kontakte in die Gastro-Szene wäre ein solches Event gar nicht möglich gewesen“, betont Bach.

„Wir gehen jetzt schon in die Planung für den ‚Indian Summer 2026‘. Jetzt haben wir Erfahrungswerte und können dann nächstes Jahr noch besser reagieren auf die Gegebenheiten. Dann wird es sicherlich noch mal ein Erfolg.“– Felix Bach, Hoteldirektor

Charakter weiterentwickeln

Parallel zur kulinarischen Erneuerung hat das Haus kräftig investiert. Rund zwei Millionen Euro flossen in die Modernisierung der Zimmer und des Spa-Bereichs. 18 der insgesamt 42 Doppelzimmer wurden neu gestaltet und präsentieren sich nun im „modernen Landhausstil“ – mit Parkett, Schwarzstahlelementen und Akzenten aus alter Eiche. „Ich mag es aufgeräumt, ohne viel Firlefanz, aber mit Stil“, erklärt Bach. Nachhaltigkeit blieb dabei oberstes Gebot: Bestehendes Mobiliar wurde aufbereitet, regionale Handwerksbetriebe haben die Arbeiten durchgeführt.

Spa mit Aussicht auf mehr

Auch der Wellnessbereich wurde komplett überarbeitet. Herzstück ist die neue Panoramasauna mit Blick auf die Allgäuer Landschaft. Dazu kommen ein erweitertes Thermium, ein modernes Dampfbad und eine Infrarotkabine. Für Tagesgäste gibt es attraktive Arrangements mit kulinarischem Rahmenprogramm, auch Firmenkunden können Spa-Pakete buchen.

Golf und mehr

Sportliches Herzstück im Hotel Gsteig ist der 18-Loch-Golfplatz. Er zieht sich über 90 Hektar durch die Lechlandschaft und bietet – wie Bach sagt – „eine Runde Entspannung und Konzentration zugleich“. Gerade jüngere Spieler entdecken den Platz zunehmend für sich. Das Hotel arbeitet an kombinierten Angeboten, die Golfrunden mit Genuss und Wellness verbinden.

An Bewährtem festhalten und Neues versuchen

Auch wenn Felix Bach in Zukunft viel Neues versuchen will, um damit das Hotel Gsteig wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken: Die Kombination aus regionaler Kulinarik, modernem Komfort, Entspannung und sportlicher Aktivität bleibt bestehen. Bewährtes wie zum Beispiel der Brunch, die saisonale Speisekarte und die vielen Möglichkeiten, die Angebote des Hotels zu kombinieren, bleibt erhalten.

Dennoch: Der nächste „Indian Summer“ ist bereits in Planung. Für alle Events wird es ein spezielles Konzept mit Voranmeldung und Ticketshop geben. So können private Gäste und Firmenkunden künftig nur ankommen müssen – der Rest wird von Bach und seinem Team organisiert. Das Ziel ist, wie Bach es formuliert, dass die Gäste sagen: „Oben, auf der Gsteig, da geht’s einem gut. Da kommen wir gerne wieder.“

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