Chemnitz // Wer krank zur Arbeit kommt, tut weder sich noch dem Arbeitgeber einen Gefallen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der TU Chemnitz veröffentlichte Studie. Das als Präsentismus bezeichnete Verhalten hat Folgen: Es zehrt länger an den eigenen Kräften als gedacht. Auffällig zudem: Je häufiger Menschen krank arbeiten, desto stärker häufen sich Anzeichen chronischer Müdigkeit. Betriebe sollten deshalb Beschäftigte aktiv dazu ermutigen, sich bei Krankheit auszukurieren, resümiert Prof. Dr. Bertolt Meyer von der TU Chemnitz: So könnten Ansteckung vermieden und die mittelfristigen Folgekosten einer verringerten Arbeitsfähigkeit gesenkt werden. „Ausruhen ist keine Schwäche, sondern eine Investition in nachhaltige Leistungsfähigkeit“, so Meyer.
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